CURAVIVA Weiterbildung 2019 - Veranstaltungen

Veranstaltungen

Impulsworkshops und Tagungen

CURAVIVA Weiterbildung führt regelmässig Tagungen und Workshops zu aktuellen Themen durch. Wir freuen uns auf Sie!

Impulsworkshops

Die Impulsworkshops von CURAVIVA Weiterbildung haben zum Ziel, Ihnen Inputs zu verschiedenen Themen Ihres Arbeitsalltags zu vermitteln. Ausgewiesene Fachreferent/innen halten ein kurzes Referat, danach entsteht Raum für Diskussion und Austausch. Die Veranstaltung klingt danach mit einem kleinen Apero aus. Die Workshops finden im späteren Nachmittag/frühen Abend statt und dauern 2-3 Stunden.

Aktuelle Impulsworkshops

Aktivierung und Betreuung von Männern in der Langzeitpflege

28.11.2019 - 17.30 bis ca. 19.30 Uhr (anschliessend Apéro)
Luzern

Die Demografie zeigt es deutlich. In der Langzeitpflege und -betreuung gibt es weniger Männer als Frauen. Die Zahlen bringen das Verhältnis auf den Punkt: Auf vier Bewohnerinnen kommt ein Bewohner.

Werden aufgrund dieser Ausgangslage die Bedürfnisse der männlichen Bewohner genügend berücksichtigt? Welche Verhaltensweisen zeigen die Bewohner? Geben sie einfach klein bei und folgen dem weiblich geprägten und ausgerichteten Aktivierungsprogramm?

Der Impulsworkshop sensibilisiert für die Situation der Bewohner in der Langzeitpflege und -betreuung. Wo ist es «ein Muss», die Bedürfnisse der männlichen Bewohner zu kennen? Was sind bewohnerorientierte Aktivierungsangebote? Welche Möglichkeiten und Grenzen bieten sich in den Institutionen, um gezielte, sinnvolle,
adäquate Angebote für Bewohner zu entwickeln und anzubieten?

Detailinformationen und Anmeldung

 

Tagungen

In regelmässigen Abständen organisieren wir Tagungen zu Themen in den Bereichen Führung/Management, Pflege/Betreuung, Sozialpädagogik/Kindererziehung oder Gastronomie/Hauswirtschaft

Tagung - Textile Versorgung: Modernes Wäschecontrolling und Wäschebeschaffung

07.11.2019 - 9.15 bis 16.30 Uhr
Zürich

Die professionelle Wäscheversorgung (Privat- und Betriebswäsche) in den Institutionen ist nach wie vor eine wichtige und anspruchsvolle Dienstleistung.

Die Tagung widmet sich zwei wichtigen Themen: Den Chancen und Herausforderungen der modernen Textilidentifikation und dem Management der Betriebswäsche.

Detailinformationen und Anmeldung

 

Frühere Veranstaltungen

Hier finden Sie Unterlagen und/oder Informationen zu vergangenen Impulsworkshops und Tagungen.

Frühere Impulsworkshops

Gerüstet für die digitale Zukunft: Wie eine ICT-Strategie Überraschungen verhindert

Die Informatik- und Kommunikationstechnologien (ICT) halten in allen Bereichen von Institutionen Einzug. Digitalisierung beinhaltet  dabei nicht nur die Unterstützung von Prozessen mit elektronischen oder Informatik-Hilfsmitteln. Es sind noch weit mehr Bereiche davon tangiert und der Fortschritt entwickelt sich mit rasantem Tempo.

Um diesem Fortschritt gerecht zu werden, lohnt es sich, dessen Bedeutung in Institutionen strategisch zu betrachten und sich Gedanken darüber zu machen, wie und in welchem Umfang die individuelle Digitalisierung in der eigenen Institution sinnvoll ist.

Der Impulsworkshop hat am 19. September 2019 in Luzern stattgefunden.

 

Vom Heim zur Stiftung oder Aktiengesellschaft?

Die Professionalisierung hält in allen Bereichen von sozialmedizinischen Institutionen Einzug. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach der geeigneten Gesellschaftsform, um den Herausforderungen in Zukunft gewachsen zu sein.

Häufig führt die Entwicklung weg vom traditionellen Heim hin zur Organisationform einer Stiftung oder Aktiengesellschaft. Dies bringt nicht nur rechtliche Fragen, sondern auch viele weitere (kulturelle) Veränderungen mit sich. Ein Entscheid also, den es aus verschiedenen Gründen gut zu überdenken gilt.

 

Wahrung von Rechten und Pflichten der Institutionsbewohnenden als Führungsaufgabe

Rechtsfragen rund um die Freiheiten, Selbstbestimmung und den Schutz von BewohnerInnen bzw. Betreuten in stationären Einrichtungen spielen für Führungs- und Leitungspersonen eine zunehmende Rolle. Sicheres Wissen zu den rechtlichen Grundlagen der begleitenden und betreuenden Arbeit ermöglicht eine klare Definition der Aufträge und Dienstleistungen und kann klärend für die Arbeit mit Angehörigen und Beiständen wirken.

Im Rahmen dieses Impulsworkshops wurden einerseits die wesentlichen Rechtsgrundlagen und Spielräume zu Freiheit und Schutzansprüchen der Betreuten und BewohnerInnen thematisiert und andererseits anhand der Fragen aus der Praxis die oft notwendigen Abwägungen zwischen Schutz und Selbstbestimmung beleuchtet.

 

Herausforderndes Verhalten unter dem Fokus Lebensqualität

Ist Lebensqualität als Zielperspektive im betreuerischen Alltag für Menschen mit herausfordernden Verhaltensweisen ein ernstzunehmendes agogisches Konzept?

In der professionellen Begleitung und Betreuung von Menschen treffen Fachpersonen oft weitreichende Entscheidungen, deren Konsequenzen massgebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Menschen haben. Insbesondere dann, wenn es um den Umgang mit selbst- oder fremdverletzendem Verhalten geht.

Zudem fordern Aufsichtsbehörden und Qualitätslabel prüfbare Entwicklungsziele, Fortschritte und «Verbesserungen», oftmals ohne Lebensqualität als Begriff einzubringen. Die wissenschaftlich fundierte Lebensqualitätskonzeption von CURAVIVA ermöglicht Orientierung und Hilfestellung in der Planung agogischer Leistungen, ohne den notwendigen Schutz der betroffenen Personen zu vernachlässigen.

Im Workshop wurden mit Input und Diskussion folgenden Fragen nachgegangen:

  • Wie lässt sich das Konzept in der Praxis umsetzen?
  • Welche Folgen hat der Einsatz der Lebensqualitätskonzeption im Leben der betroffenen Personen und der Institution?
  • Wie gestaltet sich der Einsatz der Lebensqualitätskonzeption mit anderen Konzepten?

Die Veranstaltung fand statt am Mittwoch, 27. März 2019.

 

Ich weiss nicht mehr weiter – verstehende Zugänge zu herausfordernden Verhaltensweisen eröffnen

Sie sind in Ihrem Arbeitsalltag mit schwierigen Situationen konfrontiert. Manchmal wissen Sie nicht, wie Sie auf der Wohngruppe oder im Werkstatt-/Atelierbereich auf Verhaltensweisen einzelner Menschen mit Behinderung reagieren sollen.

Das erleben Sie als sehr belastend und wünschen sich dringend eine Veränderung. Dieser Prozess kann beginnen, indem Sie sich systematisch in die betroffene Person hineinversetzen, die herausfordernde Situation aus ihrer Perspektive zu betrachten versuchen.

Im Workshop gehen wir mit Input und Diskussion unter anderem folgenden Fragen nach:

  • Wie lässt sich herausforderndes Verhalten verstehen, um handlungsfähig zu werden oder zu bleiben?
  • Welche zusätzlichen Zugänge eröffnen sich mithilfe der Syndromanalyse?
  • Welche Vorteile bietet eine systematische Herangehensweise?

Der Impulsworkshop hat am 28. November 2018 in Luzern stattgefunden.

Sind Ihre Daten weglaufgefährdet? Einführung ins Thema IT-Sicherheit

Sind Ihre Daten weglaufgefährdet? Einführung in das Thema IT-Sicherheit

Cyberbedrohungen haben in den letzten Jahren weltweit stark zugenommen. Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass ein weiterer grosser Datenskandal, eine IT-Sicherheitslücke oder ein koordinierter Angriff durch Schadsoftware aufgedeckt wird.

 Institutionen des Sozial- und Gesundheitsbereichs haben im Bereich der IT-Sicherheit besonders hohe Anforderungen abzudecken, auf Grund der besonders schützenswerten Personendaten mit welchen tagtäglich gearbeitet wird. Wie kann diesem kritischen Thema das nötige Augenmerk gegeben werden, in einer Branche, welche im Allgemeinen im Bereich der IT eher hinterherhinkt?

 

Erfolgsfaktor Zusammenarbeit Trägerschaften-GL- Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten, Abläufe

Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit dieser beiden Gremien ist einleuchtend. Welche Faktoren dabei eine zentrale Rolle spielen und was es zu beachten gilt, ist theoretisch auch klar.

Aber die Praxis stellt einem oft vor viele Fragen. Wer entwickelt die Strategie oder wer ist zuständig für die Initiierung des Organisationsentwicklungsprozesses? Wer greift ein bei Personalkonflikten?

Die Zusammenarbeit von Verwaltungsrat, Stiftungsrat oder Vorstand mit der Geschäftsleitung muss zielorientiert gestaltet werden. Die eine richtige Lösung gibt es nicht, aber es existiert ein grosser Erfahrungsschatz aus der Praxis. Vorstellung verschiedener Lösungsansätze aus theoretischer, beraterischer und praktischer Sicht.

Pflegeheime sind besser als ihr Image - Pflegende im Sog der Negativmeldungen: Wie gehen Sie als Führungsperson damit um?

Die Medien berichten häufig dann über Alters- und Pflegeheime, wenn sie von möglichen Missständen erfahren. Mitarbeitende, BewohnerInnen und Angehörige lesen diese Nachrichten ebenfalls.

Welche Auswirkungen haben die negativen Berichterstattungen und Schlagzeilen auf die Arbeitsmotivation und auf das Arbeitsverhalten der Mitarbeitenden in einer Institution? Wie gehen Führungsverantwortliche mit den Negativschlagzeilen um? Wie sollen Führungspersonen sich verhalten, wenn BewohnerInnen und Angehörige, angestachelt durch die negativen Meldungen, Mitarbeitende mit Vorwürfen und Drohungen konfrontieren? Welche Art der internen Kommunikation und Information ist in solchen Situationen gefragt, sinnvoll und hilfreich?

 

Daheim im Heim – im Heim daheim

«Ein Leben lang hat Joseph Bitzi auf dem Hof der Mugglis gearbeitet, zuerst beim Vater Muggli, danach beim Sohn. Eine Wahl hatte er nie. Auch nicht, als der Jungbauer beschloss, ihn ins Heim zu bringen. Doch Bitzi hält nichts von einem ruhigen Lebensabend. Er hat eine Vision und einen Plan: Das Heim soll ein Daheim werden für die Menschen, die hier leben, hier soll ein Ort entstehen, der den Bewohnerinnen und Bewohnern vertraut ist.»

Auszug auf «Immer heim» von André David Winter

Was macht es denn aus, dass sich eine Person im Heim daheim
fühlt? Ist es nur die Gestaltung der Räume, der Umgebung oder die Beziehung zu den Mitarbeitenden? Wie wissen wir, was die Bewohnenden brauchen, um sich daheim zu fühlen?

Der Impulsworkshop fand am 30. Oktober 2018 statt.

Inhalte

  • Kurzlesung aus dem Buch von André Winter «Immer heim» und Fachinput zu Personenzentrierter Haltung, Normalitätsprinzip und Milieugestaltung
  • Erfahrungsbericht eines Institutionsleiters, der mit seinem Team sein Heim mehr zu einem Daheim machen will.
  • Austausch in Gruppen und Diskussion im Plenum: Was in unserer Institution wirkt «heimelig», lässt uns «wohlen» – die BewohnerInnen, die BesucherInnen und Mitarbeitenden? Wo haben wir noch Potenzial? Wo liegen die Herausforderungen?

 

Vom Heim zur Stiftung oder Aktiengesellschaft? Vor- und Nachteile der verschiedenen Gesellschaftsformen

Die Professionalisierung hält in allen Bereichen von sozialmedizinischen Institutionen Einzug. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach der geeigneten Gesellschaftsform, um den Herausforderungen in Zukunft gewachsen zu sein. Häufig führt die Entwicklung weg vom traditionellen Heim hin zur Organisationform einer Stiftung oder Aktiengesellschaft. Dies bringt nicht nur rechtliche Fragen, sondern auch viele weitere (kulturelle) Veränderungen mit sich. Ein Entscheid also, den es aus verschiedenen Gründen gut zu überdenken gilt.

Nebst einem theoretischen Input berichteten VertreterInnen aus Institutionen, die einen solchen Wandel mitgestaltet haben, im Rahmen eines Podiumsgesprächs von ihren Erfahrungen.

 

Frauensprache - Männersprache: Unterschiede beachten, einander verstehen

Männer und Frauen reden oft aneinander vorbei. Darum gilt es, die genderspezifischen Unterschiede zu beachten, um sich im Berufsleben und im privaten Alltag besser zu verstehen.

Wenn wir diese sprachlichen und körpersprachlichen Unterschiede kennen und berücksichtigen, wird es einfacher, die Ressourcen beider Geschlechter zu nutzen und Missverständnisse rascher zu klären oder Konflikte besser zu bewältigen. Welche Faktoren sind dafür wichtig? Welche Muster sollten wir kennen, damit die Verständigung zwischen Frauen und Männern gelingt?

Die Veranstaltung fand statt am Mittwoch, 31. Januar 2018.

 

Angehörige: Lästige Stänkerer oder wertvolle Ressource?

Im Rahmen zweier Impulsworkshops wurde das Thema «Angehörigenarbeit» aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Was bedeutet dieses Thema für die Betroffenen und Beteiligten? Die Chancen und Risiken der Einführung eines Angehörigen-Konzeptes wurden erläutert und die aktuellsten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Erfahrungen aus der Institution aufgezeigt.

Hintergründe – Diskussion unter verschiedenen Betroffenengruppen
Es ist nicht leicht, die eigene Mutter, den Vater oder die Ehefrau, den Ehemann im Pflegeheim zu wissen. Dieser Ablösungsprozess ist mit Emotionen verbunden und bringt das bisherige Rollenbild von Eltern und Kinder ins Wanken. Viele Angehörige fühlen sich in dieser neuen Rolle verpflichtet zu schauen, dass es ihren Lieben im neuen Zuhause gut geht. Sie betrachten es als ihre neue Aufgabe und wollen als Bezugspersonen mit wichtigen Informationen ernst genommen und involviert werden. Als Pflegefachperson oder Institutionsleitung ist es oft ein Balanceakt, wo und wie sie die Angehörigen einbeziehen können, und wo sie sich klar abgrenzen sollen. Wie gelingt es, die Angehörigen auf gute Art und Weise als PartnerInnen mit einzubeziehen?

Professionalisierung: Erkenntnisse aus der Wissenschaft und aus zwei Institutionen
Die Zusammenarbeit mit Angehörigen ist individuell und komplex – und gleichzeitig unverzichtbar für eine qualitativ hochwertige Betreuung. Ein Patentrezept für ein entsprechendes Konzept gibt es nicht. Trotzdem kann eine gewisse Struktur allen Beteiligten, das heisst der Institution, den Angehörigen und den Bewohnenden, Sicherheit vermitteln.

 

Veranstaltungsreihe Psychologie

Führen ist Umgang mit Menschen. Führen ist Umgang mit sich selbst. Diese beiden Perspektiven rückte die Impulsworkshop-Reihe «Psychologie» ins Zentrum. Die Auswirkungen psychologischer Aspekte auf Ihre Führungsarbeit wurden anhand dreier spezifisch psychologischer Themen von einer Fachexpertin erörtert.

Ziele sind Magnete – wenn sie mit Bedacht definiert werden
Ziele können Zugkraft entwickeln. Sie zeigen die Richtung und bringen Bewegung. Nur führen längst nicht alle Ziele zur Aktivität. Die nie umgesetzten Jahresvorsätze lassen grüssen … Wie gelingt es, sich Ziele so zu setzen und sie so zu formulieren, dass sie motivieren, aktivieren und ihre Realisierung glückt?

Entscheiden – ja aber ...
Immer mehr Möglichkeiten – immer mehr Entscheidungen: von der Entscheidung, ob und wann ich online bin bis hin zur Entscheidung, wie und wann ich sterben will: Immer mehr liegt in unserer eigenen Hand. Wie gehen wir mit diesen unendlich vielen Möglichkeiten um? Wie funktioniert (gutes) Entscheiden überhaupt?

Was die Psychologie zum Thema Qualität beiträgt
Wann leisten Menschen gute Arbeit? Tun sie dies erst seit ein paar Jahren, seitdem überall von Qualitätsmanagement, von Zertifizierungen, von Evaluation und Zufriedenheitserhebungen die Rede ist? Oder ist vielleicht sogar das Gegenteil wahr: je mehr Kontrolle und Bürokratie, desto geringere Produktivität und schlechtere Leistung?

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement gehört heute zu jedem guten Institutionsimage. Aber was heisst Betriebliches Gesundheitsmanagement – kurz BGM – eigentlich? Von der Absenzenkontrolle bis hin zur Zertifizierung – die Bandbreite ist gross und die Ansätze sind vielfältig. Die Veranstaltungsreihe thematisierte drei verschiedene Themenbereiche des BGMs.

Die IV – Bürokratiemonster oder wichtiger Partner im betrieblichen Gesundheitsmanagement?
Die IV ist eine obligatorische Sozialversicherung mit einem Umsatz von fast 10 Mia. Franken. Oft wird die IV Anmeldung mit einer IV Rente gleichgesetzt. IV bedeutet aber nicht nur IV Rente. Die IV befasst sich mit vielen weiteren Themen wie Frühintervention, damit es zu gar keinem Rentenzuspruch kommen muss, sowie mit Fragen und Massnahmen rund um die Wiedereingliederung. Was sind ihre Aufgaben und Instrumente? Wo können Arbeitgebende Unterstützung erwarten? Welchen Beitrag können Arbeitgebende leisten, dass es gar nicht zu einer Berentung kommt und dass Mitarbeitende ihren Möglichkeiten entsprechend eingesetzt werden können?

Degustieren Sie Gesundheitsförderung!
Krankheitsausfälle, Erschöpfung, körperliche Symptome – Heime und Institutionen sind vor grosse Herausforderungen gestellt, ihr Fachpersonal gut zu begleiten und zu unterstützen, wenn Lasten schwerer wiegen und das Personal oder einzelne Teams an Grenzen kommen. Wo ansetzen? Wie Abhilfe schaffen? Erfahren Sie in diesem Impulsworkshop, mit welchen Zutaten und Variationen Sie Ihr individuelles und auf Ihr Heim zugeschnittenes Gesundheitsförderungs-Menü zusammenstellen können. Neben grundlegenden Fragestellungen und Tipps rund um das Thema Stress lernen Sie das Stress-Messinstrument «S-Tool» kennen und probieren es als Vorbereitung selber aus.

Absenzenmanagement im Lichte des Arbeitsrechts
Sicherheit in arbeitsrechtlichen Fragen fehlt einem oft im entscheidenden Moment und es bleibt nur noch das «Reagieren». Man fragt sich im Nachhinein gerne, ob man nicht hätte früher intervenieren sollen/müssen. Wir möchten gemeinsam von einem Rechtsexperten erfahren und mit ihm darüber diskutieren, wie solch schwierige Situationen zu bewältigen oder präventiv zu entschärfen sind.

 

Kommunikation durch Bekleidung

Der erste Eindruck ist wichtig, egal ob als Führungskraft im geschäftlichen Umfeld oder als Privatperson – er dient der Sympathievermittlung. Mit der zweiten Haut – unserer Kleidung – können wir ihn zu unserem persönlichen Vorteil nutzen.

Die Fähigkeit, Ihren persönlichen Bekleidungsstil zu analysieren ist nicht nur spannend, sondern gibt Ihnen Sicherheit und Bestätigung in der Wahl Ihrer persönlichen Bekleidung. Auch Farben können Ihre Identität unterstreichen, damit es gelingt, authentisch und überzeugend zu wirken.

 

Im Jenseits geht's erst richtig los - Sterben und Tod aus soziologischer Sicht

Der Tod ist in unserer Gesellschaft einerseits ein fiktionales Faszinosum – man denke an die Beliebtheit von Krimis – andererseits schauen wir ganz gerne weg, wenn es um das unspektakuläre «echte» Sterben in den Heimen und Spitälern geht.

Der Tod wird immer noch ausgegrenzt, und das hat etwas damit zu tun, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Dass es dann aber immer wieder Menschen gibt, die sich auf den Tod freuen, wirkt angesichts der kollektiven Verdrängung umso befremdlicher.

Führungspersonen sind diesbezüglich speziell gefordert, müssen sie doch eine gemeinsame, organisationsinterne Haltung vertreten können.

 

Mensch, ärgere dich! Ärger als wichtiger Regulierungsmechanismus für Selbstsorge und Führung

Ärger ist ein ungeliebtes Gefühl. Dabei dient ein guter Draht zum inneren Dampfkochtopf der kraftvollen Entfaltung unserer Persönlichkeit.

Die Ärger-Energie weist uns auf wichtige Themen hin, die mit unseren Grenzen zu tun haben. Sie hilft uns, für unseren Raum einzustehen. Der erste Schritt ist die Bejahung der Emotion, der zweite das Verstehen der Botschaft. Wenn wir uns dem Ärger so zuwenden, müssen wir ihn nicht ungesteuert zum Ausdruck bringen, sondern finden konstruktive Wege, für uns zu sorgen und die Dinge voranzubringen.

Der Workshop vom 10. November 2016 vertiefte das Verständnis für die zu Unrecht abgewertete Emotion Ärger. Das Ziel ist es letztlich, zu besserer Selbstkenntnis und auch zu einem erweiterten Führungsverständnis zu gelangen.

 

Introvertiert unterwegs in einer extravertierten Welt

Am 2. März 2016 und am 21. September 2016 fanden in Luzern zwei «Impulsworkshops» zum Thema «Introversion - Extraversion» statt.

Die erste Veranstaltung richtete den Fokus darauf, Intro/Extraversion als persönlichkeitspsychologische Konzepte kennen zu lernen, zu vertiefen und auf Anwendungsfelder zu übertragen.

Am zweiten Impulsworkshop wurde das Thema vertieft in Bezug darauf, wie das Energiemanagement von Introvertierten und Extravertierten aussieht, und was unterschiedliche Persönlichkeitsstile im Hinblick auf Leistungsfähigkeit, Regeneration und Kreativität bedeuten.

In beiden Veranstaltungen hatte der Austausch untereinander eine wichtige Funktion und die Möglichkeit zur Diskussion wurde rege genutzt.

 

«Hier geht es mir gut» - Wie gestalten wir Lebensqualität?

Die Lebensqualität der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in unseren Institutionen ist ein zentraler Aspekt unserer täglichen Arbeit. Was ist überhaupt Lebensqualität? Und welche Instrumente gibt es, um Lebensqualität zu entwickeln, zu gestalten und zu erhalten?

In der Impulsveranstaltung vom 20. Juni 2016 setzten sich die Teilnehmenden mit Fragen zum Thema Lebensqualität, mit Stolpersteinen und Herausforderungen auseinander. Neben zwei Impulsreferaten und einigen Inputs in Form von Erfahrungsberichten gab es die Möglichkeit, sich persönlich und informell mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich inspirieren zu lassen.

 


Frühere Tagungen

2019

Ohne Worte viel gesagt …

Der personenzentrierte Ansatz ist eine wichtige Grundhaltung im Umgang mit Menschen mit Demenz. Noch bedeutender wird dieser Ansatz, wenn sich Menschen nicht mehr verbal äussern können. Der Begriff «Personenzentrierung » kann sehr unterschiedlich definiert und verstanden werden. Die konkrete Umsetzung in der Praxis spiegelt diese vielfältigen Ansätze. Menschen mit Demenz haben oftmals keine Sprache mehr zur Verfügung, Worte sind für sie nicht mehr verständlich und sie können sie nicht mehr anwenden. Das ist für Betroffene, für Angehörige, Pflegende und Betreuende nicht einfach zu bewältigen.

Die Tagung vom 2. Mai 2019 befasste sich mit den verschiedenen Definitionsmöglichkeiten und der Bedeutung der Personenzentrierung. Im Fokus stand der Einsatz dieses Ansatzes in der Betreuung von Menschen mit Demenz, die sich verbal nicht mehr ausdrücken können.

Im Rahmen der Tagung wurde der Stand der aktuellen Forschung zum betrieblichen Kontext, in dem Personenzentrierung möglich ist, präsentiert. Ausgewählte Modelle und Bespiele aus der Praxis wurden vorgestellt und diskutiert und zeigten auf, wie die Begleitung von Menschen mit Demenz ohne Sprache gestaltet werden kann.

 

Food Waste – Im Müll statt im Magen

Lebensmittelreste und Food Waste sind in der Heimgastronomie relevante Themen, werden in vielen Verpflegungskonzepten der Heimküchen jedoch ungenügend abgebildet. Viel zu viele Lebensmittel landen im Abfall – das ist unnötig und belastet die Küchenrechnung enorm. Auch kostbare Arbeitszeit wird damit verschwendet. Und egal, ob man das Thema aus betriebswirtschaftlicher, aus ökologischer oder aus ethischer Perspektive betrachtet: Es besteht dringender Handlungsbedarf.

In der Schweiz werden jährlich 2.3 Mio. Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Dies entspricht der Ernte von 85 % des Schweizer Ackerlandes. Alleine auf die Gastronomie entfallen 115'000 Tonnen, bzw. 5%.

Aktuelle Projekte aus der Hotellerie und Gemeinschaftsgastronomie zeigen, dass die Betriebe durch kluge Massnahmen ihre Lebensmittelreste in kurzer Zeit um mehr als 30% reduzieren konnten. Das lässt aufhorchen, macht nachdenklich und auch neugierig darauf, wo die eigenen Möglichkeiten liegen könnten.

Inhalte der Tagung

  • Thematischer Einstieg in «Food Waste»
  • Massnahmen zur Reduktion von Abfällen in der Heimgastronomie, vom Einkauf über die
  • Produktion bis zur Kommunikation mit den Gästen und den Bewohnenden
  • Messung von Lebensmittelabfällen, Hilfsmittel und Methoden
  • Veranschaulichung anhand von Fallstudien

Referent
Mirko Burri, Inhaber und Geschäftsführer «Mein Küchenchef GmbH», Food-Save-Trainer von «UNITED AGANIST WASTE»

Datum / Ort
27. Februar 2019, Zürich

Zielgruppe
Verantwortliche aus Gastronomie/Service, Hauswirtschaft sowie interessierte Institutionsleitungen

 

2018 und früher

Das neue Lebensmittelrecht 2017 - Kernpunkte und Umsetzung in der Heimgastronomie

Die Änderungen im neuen Lebensmittelrecht (in Kraft seit dem 1. Mai 2017) sind überschaubar, doch hat durch das neue Lebensmittelgesetz mit seinen Verordnungen ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Hiess es früher «Alles ist verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist», so lautet der neue Grundsatz «Alles ist erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist».

Folglich gelten für die Deklarationen von Lebensmitteln und für die Informationspflicht über mögliche Allergene neue Verordnungen. Für die Heimgastronomie in ihrer Vielfalt gilt es aufgrund der Neuerungen ein paar Dinge zu beachten. Gewisse Betriebe verfügen über ein öffentliches Restaurant und/oder verkaufen Lebensmittel «über die Gasse». Andere wiederum beliefern Schulen, Kindertagesstätten oder die örtliche Spitex mit Mahlzeiten. Immer wieder werden auch Eigenprodukte wie Kräutersalze, Gebäck oder andere Spezialitäten verkauft. Auf all diese Verkaufs- und Verteilwege hat das neue Lebensmittelrecht mehr oder weniger Einfluss.

Die Impulsnachmittage richteten sich an Verantwortliche aus Gastronomie/Service, Hauswirtschaft sowie interessierte Institutionsleitungen. CURAVIVA Weiterbildung hat 4 Tagungen zu diesem Thema erfolgreich durchgeführt.

 

Heute war es schwierig, morgen kann es vielleicht ganz anders sein…

An der Tagung vom 27. April nahmen rund 80 Personen teil.

Die Pflege von Menschen mit Demenz ist eine komplexe Herausforderung, weil sich die Krankheit bei allen Menschen ganz anders zeigen kann. Die Verfassung der Betroffenen kann sich rasch verändern von «schwierig» zu «besser», oder umgekehrt. Diese Unvorhersehbarkeit der Pflegesituationen macht die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz sehr schwer planbar. Mehrfachdiagnostiken und knappe finanzielle und personelle Mittel tragen zur Komplexität bei.

 

Norovirus - Schnelles, effizientes Handeln ist entscheidend!

Am 18. Juni 2015 fand die Tagung «Norovirus – Schnelles und effizientes Handeln ist entscheidend» im Alterszentrum Gibeleich in Glattbrugg statt. Aufgrund des grossen Interesses konnte die Tagung am 3. November 2015 ein zweites Mal durchgeführt werden, diesmal im Altersheim Limmat in Zürich. Beide Tagungen waren ausgebucht.

Die Referentinnen und der Referent legten dar, wie sie als Verantwortliche in Gastronomie und Hauswirtschaft mit der Herausforderung Norovirus umgehen, und stellten ihre Konzepte vor.

Herausforderung Norovirus
Marianne Hilfiker: Eine Herausforderung an die Führung und Organisation

Verdacht auf Norovirus
Nermin Daki: Die richtigen Sofortmassnahmen und ersten Schritte bei einem Verdacht auf Norovirus

So haben wir den Norovirus gemeistert
Barbara Durrer: Anschauliches Best Practice Beispiel, praxisnah und persönlich

Gut vorbereitet und handlungsfähig
Marianne Hilfiker: Konkrete Vorgehensweisen, Planungsschritte und Konzepte, adaptierbar auf Ihre Institution

 

Demenz verstehen, den Menschen sehen

Die Herausforderungen im Umgang mit Demenz sind vielfältig. An der Tagung vom 8. Oktober 2015 wurde das Thema aus unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchtet. Gut 70 Teilnehmende folgten den Ausführungen der Referentinnen und Referenten

Was bedeutet die Forderung nach Interdisziplinarität für die konkrete Umsetzung in Langzeitinstitutionen? Welche Herausforderungen kommen auf die Organisation und ihre Bereiche Pflege und Betreuung, Hauswirtschaft und Gastronomie zu?

Erika Stutz
«Know-how und Ressourcen: Was brauchen die Betriebe, um den demenzerkrankten Menschen professionell begegnen zu können?»

Ruth Lindenmann
«Handlungsleitende Konzepte zur Begleitung von Menschen mit Demenz auf dem Prüfstand»

Benno Meichtry
«Nationale Strategie Demenz: Stand der Dinge – Ergebnisse und Auswirkungen»

André David Winter
«Herausforderndes Verhalten: Umgang mit komplexen, anspruchsvollen Pflege- und Betreuungssituationen»

Marylène Renggli
«Demenz verstehen – den Menschen sehen: Inhouse-Weiterbildungs-Konzept»

 

Erfahrungsaustausch: Attestlehre AssistentIn Gesundheit und Soziales

Seit 2010 wird die Ausbildung Assistent/in Gesundheit und Soziales (EBA AGS) angeboten. Zeit, aus Sicht der Institutionen für Menschen mit Behinderung eine erste Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Der  Erfahrungsaustausch vom 14. November 2014 in Olten stand ganz unter dem Zeichen „Bilanz und Ausblick.“ Franziska Graf, Berufsfachschullehrerin an der BFS Winterthur, Urs Brechbühl, Institutionsleiter des Wohnheims Biregg der SSBL Luzern und Annette Hürner, Bereichsleiterin Wohnen des Lukashaus in Grabs berichteten über Ihre Erfahrungen mit der neuen Ausbildung. In den anschliessenden Workshops diskutierten die Teilnehmenden über Chancen und Herausforderungen, hilfreiche Strategien und vermeidbare Stolpersteine während der Ausbildung. Die Zusammenfassung der Workshopergebnisse sowie die beiden Erfahrungsberichte aus den Institutionen finden Sie unter Downloads.

Der Erfahrungsaustausch wurde von INSOS Schweiz und CURAVIVA Schweiz gemeinsam organisiert.

 

«Essen? Nein - keine Lust... Menschen mit Demenz und ihre (Un)Lust zu essen»

Am 10. April 2013 fand in Luzern die Tagung zum Thema Essen und Demenz statt. Aufgrund des grossen Interesses wurde die Veranstaltung am 4. Juli 2013 im Altersheim Kluspark in Zürich ein zweites Mal durchgeführt. Auch diese Tagung war mit 80 Teilnehmenden ausgebucht.

An der Tagung wurden die Schwierigkeiten im Heimalltag beschrieben und verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie herausfordernde Situationen in der Essensgestaltung bei Menschen mit Demenz angegangen werden könnten. Da die interdisziplinäre Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielt, berichteten Fachleute sowohl aus dem Bereich Gastronomie/Service als auch aus dem Bereich Pflege und Betreuung und zeigten mögliche Lösungswege auf.

 

Weichen stellen

Am 8. Februar 2013 fand am Abendweg die erste Tagung für Trägerschaften mit dem Titel «Weichen stellen» statt. Inhaltlicher Fokus war das Spannungsfeld bzw. die Nahtstelle zwischen operativem und strategischem Management in Institutionen.

Im Eröffnungsreferat zu strategischem und operativem Management stellte Ruedi Baumann die inhaltlichen Weichen des Tages. Anschliessend gewährte Biagio Saldutto Einblick in die Qualis-Befragungen von Heimleitungen und Trägerschaften. Das Improvisationstheater «Hier& Jetzt» setzte alltägliche Fragen und Anforderungen an Trägerschaftsmitglieder humoristisch-karikativ in Szene.

In den Workshops von Anita Bäumli, Elisabeth Bauer, Roland Wormser und Markus Tschopp bot sich am Nachmittag die Gelegenheit zur Vertiefung von Fragestellungen und Austausch über «best practice» in der anspruchsvollen Führungsaufgabe von Trägerschaften.